Bruggerlied

1. E starchi Brugg, en schwarze Turm, tief unde ruuschet d’Aare,
es Städtli, s’isch scho mänge Sturm dur sini Chemi g’fahre.
Dur d’Gasse i, dur d’Gasse us,
do wohnt es Völkli, Hus a Hus:
Es schafft und läbt, es schimpft und lacht, so het si halt de Hergott gmacht.

2. Vom Eisi bis uf d’Schützematt, vom Salzhus bis zur Chile
händs d’Buebe und händ’s Meitli glatt, s’hett Eggli gnueg zum Spiele.
Los, d’Aare rüeft: Jetzt zeiged Muet und chopfvora i d’Wirbelflut:
Es Brugger Chind isch läbesjung
und was es tribt, het Speuz und Schwung.

3. Gärn stigt me uf de Häxeplatz im Buechewald am Schatte und stuunet mit sim liebe Schatz wyt über Tal und Matte.
Oh Aareland im Burgechranz, du schöni Wält voll Sunneglanz, vom Glärnisch bis zur Eigerwand ei Garte, euses Schwyzerland!

4. Es trummelet a der Steig und singt und eusi Auge glänze! D’Kadette sind’s, und alles springt, si bringe Mies zum Chränze.
Es ruuschet i de Eichenäscht:
Oh Ruetezug, oh Jugedfest,
wie mängisch dänki a di zrugg:
a d’Aare und as Städtli Brugg.

Ernst Broechin
Rudolf Laur-Belart

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